Luftaufnahme Kloster St. Josef
Kloster St. Josef Innenhof
Klosterkirche Innenraum

Geschichte

Anfänge der Kongregation

1849 gründete Elisabeth Eppinger als Mutter Alfons Maria im elsässischen Bad Niederbronn den

"Orden der Töchter des Göttlichen Erlösers zur Verpflegung armer Kranken und zur Unterstützung anderer Armen"
seit 1969 Schwestern vom Göttlichen Erlöser
(Niederbronner Schwestern).

3 Jahre nach der Gründung, 1852 kamen die ersten Schwestern nach Speyer und noch im gleichen Jahr ins bayerische Hilpoltstein in der Diözese Eichstätt, ab 1857 wirkten sie auch in München, Darmstadt und Wien.

Wegen der ständig wachsenden Mitgliederzahl und infolge der politischen Entwicklungen nach dem 1. Weltkrieg erfolgte die Gründung von zwei deutschen und zwei französischen Provinzen.
Und damit beginnt die

Geschichte von Kloster St. Josef

Mit Schreiben vom 28. August 1920 bestätigte der damalige Bischof von Eichstätt der Generaloberin von Oberbronn (Elsass) die kanonische Errichtung des Provinzmutterhauses für die Provinz Bayern-Pfalz (seit 1951 bis 2005 Provinz Bayern) im ehemaligen Kurhaus Wildbad in Neumarkt/Opf.

Im Laufe der folgenden Jahre entstand das Kloster St. Josef, wie wir es heute kennen.
Die Gesamtanlage in ihrer heutigen Gestalt wurde vor allem durch drei Hauptaufgaben geprägt, die in der Kongregation eine lange Tradition haben.

Das Kloster sollte Räumlichkeiten bieten

  • für die Jahresexerzitien aller Schwestern der Provinz,
  • für die Ausbildung des Ordensnachwuchses in Postulat und Noviziat (seit 1994 in München),
  • für die kranken und älteren Mitschwestern.

Am 10. April erfolgte die Zusammenlegung der deutschsprachigen Provinzen Baden-Hessen, Bayern, Pfalz und Österreich zur neuen Provinz Deutschland und Österreich mit Sitz in Nürnberg. Kloster St. Josef ist für die Schwestern der Region und darüber hinaus auch weiterhin Treffpunkt für Jahresexerzitien, Tagungen u.ä.

Die Kirche im Kloster St. Josef

wurde 1932 eingeweiht. Ihre gedrungenen Doppeltürme sind ein unübersehbares Kennzeichen des Klosters St. Josef. Sie weisen darauf hin, dass Gott Mitte und Ziel der Ordensgemeinschaft ist.

Hier finden sich die Schwestern zur täglichen Eucharistiefeier ein. Im Vertrauen auf Christus, den göttlichen Erlöser nehmen sie die Hoffnungen, Anliegen und Nöte aller Menschen mit in ihr gemeinschaftliches und persönliches Gebet.

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